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Freitag, 15. Februar 2013

Nürnberger Impressionen

Heute nutzte ich einen Zahnarzttermin, um einen kleinen Streifzug durch die Nürnberger Altstadt rund um den Trödelmarkt und den Henkersteg zu unternehmen. So auch zum Unschlittplatz, wo eine Gedenktafel an Haus Nr. 8 daran erinnert, daß hier am 28. Mai des Jahres 1828 das berühmte Findelkind Kaspar Hauser erstmals gesehen worden war.


Nürnberger Videotagebuch - 15. Februar 2013... von franz-roth-tv


15. Februar 2013 - Videotagebuch Nürnberg - Teil 2 von franz-roth-tv


Neben den beiden Clips für mein Videotagebuch Nürnberg nahm ich auch noch einige Fotos auf.

Das Tanzende Bauernpaar entstand nach einem Kupferstich von Albrecht Dürer. Sicher ist Dürer Nürnbergs bedeutendster und bekanntester Sohn. Beigesetzt ist der Künstler auf dem Johannisfriedhof im gleichnamigen Stadtteil.

Sein Grab sieht man auch in meinem Video über diese mittelalterliche Begräbnisstätte.


Ein paar mehr Impressionen:





Samstag, 28. Januar 2012

Nürnberger Herrensitze: Schoppershof

Der Herrensitz Schoppershof im gleichnamigen Nürnberger Stadtteil.



Der Nürnberger Stadtteil Schoppershof hat seinen Namen von dem Geschlecht Schopper, das 1267 erstmals erwähnt wird.

Der Herrensitz wurde 1370 erbaut und ist seit 1875 im Besitz der Tucher von Simmelsdorf.

Auch dieser Adelssitz ist in Privatbesitz und daher nicht zugänglich und kann auch nicht besichtigt werden.

Ähnliches / Links:

- Mein YouTube-Kanal
- Mein Blog bei Wordpress
- Mein Reise-Blog
- Irmgard & Franz Roth Media
- Fotos - Filme - Texte
- Unser Garten-Blog
- Mein Mecom-Bild-Pool

Sonntag, 15. Januar 2012

Nürnberger Herrensitze: Das Petzenschloß

In unserer Reihe über Nürnberger Herrensitze (Patrizier-Schlösser) heute das Petzenschloß, das versteckt in der Nürnberger Südstadt (Stadtteil Lichtenhof) hinter der Gustav-Adolf-Kirche und dem Südbad liegt.



Das Schloß ist noch heute im Besitz der Familie Petz (seit 1583), die ab dem 17. Jahrhundert den Namen Petz von Lichtenhof trägt (und deshalb auch nicht öffentlich zugänglich). 1632 war es vorübergehend Hauptquartier des Königs Gustav Adolf von Schweden im Dreißigjährigen Krieg. 1910 bis 1911 erfolgten erhebliche Umbauten durch den Nürnberger Architekt Rudolph Behringer.

Die Wirtschaftsgebäude des Schlosses wurden 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört (am 24. Mai 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg war das Schloß bereits einmal abgebrannt und dann wieder aufgebaut worden). Der Wassergraben und die Befestigungsanlagen sind heute noch schön sichtbar.



Im Bild unten mag man erkennen, wie versteckt die kleine Burg hinter der Gustav-Adolf-Kirche liegt.

Dienstag, 3. Januar 2012

Der Mögeldorfer Kirchenberg



Auf dem Mögeldorfer Kirchen- und Burgberg - Nürnberger Impressionen - Der Kirchenberg des Nürnberger Stadtteils Mögeldorf gehört zu ältesten Siedlungsteilen der einstmals Freien Reichsstadt. Mögeldorf, früher auch Megelendorf genannt, wurde am 6. Mai 1025 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit 25 Jahre älter als Nürnberg selbst (erste urkundliche Erwähnung 1050, Freilassung der Sklavin Sigena).

Konrad II. (Konrad der Ältere), König des Ostfrankenreiches und König von Italien, später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, nutzte Mögeldorf als "Außenstelle" seines Hofes.

Im Mittelalter und in der Renaissance erbauten am idyllisch über der Pegnitz gelegenen Kirchenberg mehrere Nürnberger Patrizierfamilien Landsitze.

Auf dem Friedhof der gotischen Kirche finden wir, wenn auch in deutlich geringerer Zahl, die für Nürnberg typischen Grabplatten, die wir von den großen mittelalterlichen Friedhöfen, dem Johannisfriedhof und dem Rochusfriedhof, kennen.

Feinkost Langer, dessen Laden in historischem Haus man im Film sieht, ist übrigens ein Geheim-Tipp unter Feinschmeckern und den Liebhabern feiner Käse.

Gärten hinter der Veste - die Nürnberger Nordstadt

Hinter der Kaiserburg gen Norden erstreckt sich die Nürnberger Nordstadt. Anders als die Südstadt ist sie in ihren Stadtteilen Maxfeld und Gärten hinter der Veste (Gärten h.d.V.) geprägt von der großbürgerlichen Architektur des frühen 20. Jahrhunderts.

So finden wir dort beeindruckende und bestens renovierte Zeugnisse des Jugendstils, so wie hier in der Krelingstraße.

In der Krelingstraße wohnte übrigens Hans Sachs. Nein, nicht der Schuhmacher aus den Meistersingern von Nürnberg, sondern der Oberstaatsanwalt und Ratefuchs bei Robert Lemkes "Was bin ich?", dem heiteren Beruferaten, von der ARD bzw. dem BR von 1955 bis 1989 ausgestrahlt.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Fränkische und Elsässer Leckereien

Zu den absoluten Spezialitäten Frankens gehört das Schäufele. Es stammt aus der Schweineschulter. Es wird komplett mit dem Knochen und der Fettschwarte zubereitet. Das Fleisch wird kräftig gewürzt und im Ofen langsam gegart damit es innen butterweich und außen schön knusprig wird, Ist das Schäufele fertig, dann sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen. Richtig zubereitet wird die Schwarte knackig knusprig und ist für den fränkischen Feinschmecker das berühmte i-Tüpfelchen. Dazu gibt es eine dunkle Bratensoße und als Beilage einen oder zwei Kartoffelklöße und Sauerkraut.

Nebenbei bemerkt ist Schweinefleisch weit gesünder als sein Ruf. Denn es ist der beste Thiaminspender (Vitamin B1) und damit wichtig für den menschlichen Stoffwechsel und die Steuerung der Nerven- und Muskeltätigkeit.

Der Schlacht-Teller in einem Dorfgasthaus im Taubertal ist auch nicht als kalorienarm zu bezeichnen. Es ist eine Schlemmermahlzeit mit Bratwurst, Blut- und Leberwurst, gesottenem Fleisch (Wellfleisch), Sauerkraut und Petersilien-Kartoffeln. Dazu ein kräftiges dunkles Weißbier von heimischer Brauerei und auch hier ist der Gourmet (und Gourmand) im Siebten Himmel.

Und als es das unsägliche absolute Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie noch nicht gegeben hat, da war auch die bayerische Wirtshaus-Kultur und Wirtshaus-Tradition noch in Ordnung. Denn der Tabak gehört zum echten bayerischen Wirtshaus wie das Bier.

Mehr beim VEBK (Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur).

Das etwas andere Weihnachtsessen

Es muß nicht immer Gans oder Pute sein. Warum nicht mal ein Elsässer Baeckeoffe?

Baeckeoffe ist eine Elsässer Spezialität und besteht aus verschiedenen Sorten marinierten Fleisches und Gemüse. Der Name entstand folgendermaßen: früher brachten die Hausfrauen ihre Steinguttöpfe zum Bäcker, der sie in seinen noch heißen Ofen stellte, wo die Gerichte dann bis zur Mittagszeit garten.

Mariniert wird selbstverständlich mit einem ausgezeichneten Elsässer Riesling. Das Fleisch wird in der Marinade eine Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag in die Form gegeben. Das komplette Rezept gibt es hier.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Der Nürnberger Christkindlesmarkt - Die zwei Seiten der Medaille

Die historische Postkutsche, gezogen von zwei wunderschönen Kaltblütern, gehört zu den besonders bei den Kleinen beliebten Attraktionen des Nürnberger Christkindlesmarktes. Auch wenn die Rösser manchmal etwas ungehalten reagieren, wenn die Kleinsten sie auf Papas oder Mamas Arm streicheln wollen, wie man auch in dem folgenden Clip sieht. Nun ja, Pferdeverstand kann man ja gar nicht früh genug erlernen.



"Eingeborene" sind ja nicht immer so begeistert vom weltweit bekanntesten (und vielleicht auch ältesten) Weihnachtsmarkt. Denn verständlicherweise ist wegen seines Bekanntheitsgrades der Nürnberger Hauptmarkt an den Advents-Wochenenden daher ziemlich überlaufen. Wie auch der nachstehende "Film der Nürnberger Gegensätze" zeigt.



Der Nürnberger Hauptmarkt im zeitlichen Abstand von drei Wochen. Am 6. November waren wir dort, um das Männleinlaufen zu filmen. Und am 27. November für Aufnahmen vom Christkindlesmarkt. Welch ein Unterschied! Damals kaum Menschen dort, jetzt Massen von ihnen. So kann ein Ort sein Gesicht verändern.

Wenn man sich durch solche Menschenmassen schiebt, dann bleibt die weihnachtliche Stimmung doch vielfach auf der Strecke.

Und nicht verschwiegen sei auch die Tatsache, daß solche Menschenmengen natürlich als ein wahres Dorado auch Taschendiebe anziehen wie die Motten das Licht.

Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind deshalb, wenn man sich denn ins Getümmel stürzt, durchaus opportun.

Besonders prekär war die Situation des Massenansturms auf den Markt im Jahr 1989 gewesen. Das war sozusagen der erste "gesamtdeutsche" Christkindlesmarkt gewesen, als auch unsere deutschen Mitbürger aus der DDR erstmals nach 40 Jahren die Gelegenheit hatten, den Markt zu besuchen. Ein Riesenproblem waren zum Beispiel die sanitären Einrichtungen gewesen und vor den öffentlichen Toiletten (wie hier in der U-Bahn-Station Lorenzkirche) bildeten sich lange Warteschlangen.

Ein anderes Problem des Nürnberger Christkindlesmarktes früherer Zeiten wurde seit langem bereits gelöst: das Müll-Problem. Denn den Christkindlesmarkt-Glühwein gibt es nicht mehr in Plastik-Bechern, sondern nur noch (gegen Pfand) in jedes Jahr aufs Neue schön gestalteten Keramik-Tassen. Denn die Aufforderung, die Plastik-Becher nach Gebrauch in den dafür vorgesehenen Behältnissen zu deponieren wurde meist geflissentlich ignoriert.



Gleichwohl, trotzdem und alledem, er ist schon "fei scheeh", der Christkindlesmarkt. Des Christkinds Stadt aus Holz und Tuch. Und er gehört zu Nürnberg wie Lebkuchen, Bratwurst, die Kaiserburg und die historische Altstadt. Und wie Datev und die GfK oder die Bundesagentur für Arbeit ...

... und die Nürnberger Versicherung mit ihrem Business Tower.


Vorweihnachtiche Benefiz-Aktion des BR

Besonders erwähnt sei an dieser Stelle auch nochmals die Benefiz-Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Fernsehens. Helfen auch Sie gerade in der Weihnachtszeit Kindern, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

Für Redakteure:

Bild- und Foto-Material, auch zu den "unweihnachtlichen" Seiten des Nürnberger Christkindlesmarktes, finden Lektoren und Bildredakteure auf meinem Mecom-Pool.

Überhaupt Bilder von Nürnberg, über das alte Nürnberg, des "Reiches Schatzkästlein", die ehedem Freie Reichsstadt und Großstadt des Mittelalters, und über die moderne Großstadt Nürnberg, zweitgrößte Stadt Bayerns und Metropolregion in Nordbayern. Über die "Stadt der Menschenrechte", die auch ihre dunkle Vergangenheit nicht schamhaft versteckt, sondern offen (und offensiv) verarbeitet.

Sonntag, 6. November 2011

Nürnberger Attraktionen

Jeden Tag pünktlich um zwölf Uhr mittags bietet sich auf dem Hauptmarkt, dem zentralen Platz Nürnbergs, an der Fassade der Frauenkirche ein besonderes Spektakel: das Männleinlaufen.



Drei mal umrunden die Kurfürsten den Kaiser und machen ihm ihre Aufwartung.

Der Schöne Brunnen



Eine weitere Attraktion des Hauptmarktes ist der Schöne Brunnen mit seinem Goldenen Ring, der ohne sichtbare Naht in das Gitter eingelassen ist. Im Glauben, wer ihn drehe, dem winke das Glück, ist er Ziel aller Touristen. Doch man lasse sich nicht täuschen: gegenüber ist der gleiche Ring in schwarz. Den muß man drehen. Nicht vom Golde täuschen und blenden lassen!

Mittelalterliche Friedhöfe

Zwei unter Denkmalschutz stehende und als Kulturgüter ausgewiesene Friedhöfe aus dem Mittelalter gibt es in Nürnberg. Beide lagen zur Zeit ihrer Entstehung außerhalb der Mauern der Freien Reichsstadt.



Der mittelalterliche Johannisfriedhof ist eine der besonderen Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. Hier ist u.a. Albrecht Dürer bestattet. Auch der Bildhauer Veit Stoß, der für den Englischen Gruß und das Sakramentshäuschen in der Lorenzkirche ...



... verantwortlich zeichnet (sein Selbstbildnis sieht man im Film oben). Und auch Anselm Feuerbach (der Richter, nicht der Maler) fand hier seine letzte Ruhestätte. Anselm Feuerbach hatte das Findelkind Kaspar Hauser bei sich aufgenommen.

Wie auch der Johannisfriedhof ist der Rochusfriedhof im Stadtteil Gostenhof einer der mittelalterlichen Friedhöfe Nürnbergs. Auf diesem Friedhof liegt Martin Behaim begraben, Nürnbergs großer Seefahrer und Erfinder des Globus, ein Zeitgenosse Christopher Kolumbus.

Samstag, 5. November 2011

Nürnberger Impressionen

Die Lorenzkirche in Nürnberg ist eine der großen Hauptkirchen der Stadt. Berühmt der Englische Gruß des Bildhauers Veit Stoß. "Englisch" ist hierbei so zu verstehen: Gruß des Engels. Die Lorenzkirche ist wie auch St. Sebald seit der Reformation evangelisch.



Gar nicht so tugendhaft wie es uns sein Name suggerieren will, der Nürnberger Tugendbrunnen, sprudelt doch aus den Brüsten der weiblichen Bronzefiguren das Wasser.



Allerdings verkörpern die allegorischen Frauenfiguren in der Tat Tugenden, wie Glaube, Liebe, Hoffnung, Tapferkeit oder Gerechtigkeit.

Der Brunnen befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Lorenzkirche (mit dem berühmten Englischen Gruß von Veit Stoss) in der Nürnberger Altstadt. Auch benachbart ist das Nassauer Haus.

Geschaffen wurde dieses Kunstwerk der Spätrenaissance von 1584 bis 1589 von dem Bronzegießer Benedikt Wurzelbauer.

Samstag, 26. März 2011

Nürnberger Abendhimmel - 24. März 2011



In der dritten Etage (ohne Lift) zu wohnen, das hat auch seine großen Vorteile: freier Blick auf die Lichtstimmungen am Abendhimmel. Abendrot vom Feinsten.

Mehr Videos auf meinem YouTube-Kanal

Mittwoch, 9. Februar 2011

Waren die Winter früher wirklich schneereicher?

Es fällt einem schwer, an die globale Erwärmung zu glauben und daran, daß die Winter früher schneereicher gewesen seien, wenn man sich diese Fotos ansieht, zwischen denen 35 Jahre und ein paar Tage liegen.

Das rechte Bild entstand Ende Dezember 1975. In der gleichen südwestpfälzischen Region. Höhenlage um die 400 Meter ü.N.N. Und es ist deutlich erkennbar, daß vor 35 Jahren viel weniger Schnee lag!

Anfang Januar 2011 sieht das ganz anders aus. Es liegt Schnee satt. Und hier ist das Bild rechts meines geparkten Audi 50 just genau wie das linke Foto in unserem Dorf entstanden. Überdeutlich m.E. der Vergleich.

Nehmen wir noch die Stadt Nürnberg zum Vergleich hinzu. Auch hier sichtbar: selbst im innerstädtischen Bereich viel mehr Schnee als vor 35 Jahren in der freien Dorflage auf der Höhe in der Pfalz.

Und den kältesten 1. Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen haben wir erlebt. Und einen absolut frühen und heftigen Wintereinbruch.

Es fällt schwer, zu glauben, daß das nun gerade ein Indiz für die Erderwärmung sein soll.



Wie im Film oben mußte ich heute früh bei Minus-Graden wieder das Eis von der Windschutzscheibe kratzen (Hinweis: kommerzielles Video erwerbbar bei tvype.com).

Zugegeben, Schnee liegt nun keiner mehr. Doch das, und das hat uns der März 2010 gelehrt, das kann sich schnell ändern.



Das "visuelle Gedächtnis" des Filmers und Fotografen ist durchaus dazu angetan, an den Thesen der Wissenschaft, was die Erderwärmung betrifft, erhebliche Zweifel anzumelden.

Wer in der Lage ist, sein eigenes Gehirn selbständig zu gebrauchen, stellt sich unwillkürlich die Frage: Cui bono?

Die Frage also, wem es nütze. Wem es nützt, die Kampagnen, daß der sogenannte Klimawandel menschengemacht sei und wir unseren Planeten ruinierten. Der Appell an unser schlechtes Gewissen. Der Appell in neue, angeblich umweltfreundliche, Technologien zu investieren. Bio-Sprit zu tanken (wofür riesige Flächen aus der Nahrungsmittelproduktion verschwinden!), unsere Heizungen umzubauen, "Geld in die Hand zu nehmen", wie es so unsäglich neusprech heißt.

Derweil andernorts weiter ungeniert Regenwälder abgeholzt werden, der natürliche Regulator für das Klima, derweil andernorts boomende Wirtschaften (wie etwa in China) sich im wahrsten Wortsinne einen Dreck darum scheren, was und wieviel an Dreck sie in die Atmosphäre blasen.

Die wir, im "verantwortungsbewußten Westen", mit Wind-Strom oder Solar-Strom sauber halten.



Wohlgemerkt, kein Wort gegen "saubere" Energiegewinnung, nachwachsende Rohstoffe, regenerierbare Ressourcen. Kein Wort gegen sinnvollen technologischen Fortschritt. Kein Wort gegen Naturschutz.

Aber mehr als ein Wort gegen Panikmache. Mehr als ein Wort gegen "wissenschaftliche Profilierung" zur Erlangung von Fördergeldern. Zu Lasten der Allgemeinheit. Zu Lasten des Steuerzahlers.

Freitag, 26. November 2010

Heute öffnet der weltberühmte Nürnberger Christkindlesmarkt seine Pforten

Es ist der letzte Freitag vor dem Ersten Advent und traditionell eröffnet heute abend das Nürnberger Christkind von der Empore der Frauenkirche am Hauptmarkt den weltberühmten Christkindlesmarkt.

Bis zum 24. Dezember wird dann wieder die Stadt aus Holz und Tuch ein Magnet für Besucher aus aller Welt sein.

Lebkuchen, Rostbratwürste, Glühwein, damit ist für das leibliche Wohl gesorgt und traditionelles Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck werden angeboten werden. Ebenso wie die Zwetschgamännla, die es nur in Nürnberg gibt.

Weiße Weihnacht?

Nichts schöner als den Christkindlesmarkt winterlich verschneit zu erleben. Und die Zeichen stehen gut. Heute früh der Blick aus dem Fenster: es hat geschneit.



Nürnberger Kinderweihnacht

Weihnachtsstadt Nr. 1 darf sich Nürnberg mit Fug und Recht nennen. Der historische Christkindlesmarkt erwartet Gäste aus aller Welt. Die Nürnberger Kinderweihnacht ist seit 1999 fester Bestandteil der Weihnachtsstadt Nürnberg und ein Besuch auf dem Hans-Sachs-Platz ist bei vielen Familien aus dem Nürnberger Umland im vorweihnachtlichen Terminkalender eingeplant. Mitmachbuden laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Weihnachtsbäckerei, Kerzenwerkstatt, Glaswerkstatt und weitere Aktionsangebote bieten Kindern die Möglichkeit, kleine Weihnachtsgeschenke gegen einen geringen Unkostenbeitrag selbst zu fertigen. In der "LYRA"-Kinderpost können Briefe ans Christkind verfasst werden, im Nikolaushaus dürfen Kinder ihre Wünsche vortragen, das beheizte "PLAYMOBIL"-Aktivspielhaus lädt zum Spielen ein. Das Beste: Alle diese Angebote sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weihnachtsrummel

Nicht immer ist der Christkindlesmarkt idyllisch. Wochenends ist er geradezu "dicht" vor Menschenmassen.

Weihnachtsrummel, Nürnberg, Hauptmarkt, Vorweihnachtszeit, Touristen und Einheimische sind auf dem weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt unterwegs.

Als Einheimischer kann man jedoch herrlich am Sonntagabend über den Christkindlesmarkt bummeln und seine Weihnachtskäufe erledigen. Denn dann sind die Touristen, die Busse und die Sonderzüge alle wieder weg.

Aktion Sternstunden des BR

GÜNTHER BECKSTEIN, ehem. bayer. Innenminister und Ministerpräsident, verkauft Weihnachtssterne auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt für die Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks. Mit der Aktion Sternstunden werden benachteiligte Kinder gefördert. Am Verkauf beteiligen sich regelmäßig eine Vielzahl Prominenter aus Politik, Film und Showbiz.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt

Nicht nur an den Bratwurstständen auf dem Markt, sondern auch in den Gaststätten wie etwa dem Heiig-Geist-Spital.

Das Heilig-Geist-Spital gehört zu Nürnbergs traditionellen Wirtshäusern. Im größeren Saal, der "Sutte" war bereits seit Gründungszeiten der Speisesaal untergebracht.

Im Februar 1406 stiftete Fritz Heimendorfer 1200 Gulden, wovon den Armen im Elisabeth- u. Heilig-Geist-Spital als Goldener Trunk Wein- und Bier zu bestimmten Zeiten gereicht wurde. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten und es wird immer noch im Restaurant der sogenannte "Heilig-Geist-Vortrunk" gereicht. Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt. Es ist insbesondere bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis 1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der Pegnitz errichtet. Es wurde gestiftet von Konrad Groß, dem damals reichsten Nürnberger Bürger.

Mehr Informationen finden Sie auf www.nuernberg.de.

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Weitere Infos:

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Sonntag, 14. November 2010

Herbstliche Impressionen

Der Herbst hat mit Macht Einzug gehalten.



Mitte Oktober herrschte im Garten noch eine richtige Blütenpracht. Der Hartriegel vor unserem Küchenfenster hatte sich bereits korallenrot verfärbt und der Fächerahorn begann, seine Herbstfarben anzulegen.



Und einen knappen Monat später ist der Ahorn richtig feuerrot. Und nur ein paar wenige Tage später haben ihn die Herbststürme fast komplett dieser Pracht beraubt.

Die verblühten Sonnenblumen bieten nun mit ihren Samenständen unserer Vogelwelt Futter.

Herbst im Pfälzerwald

Auch im Pfälzerwald - wie hier bei Busenberg im Dahner Felsenland - herbstet es.



Busenberg wurde übrigens heuer zum "Hammerdorf des Jahres" des Südwestrundfunks (SWR) gekürt.

Im Bild oben die Burgruine Drachenfels.

Herbst in der Großstadt



Und in Nürnberg haben sich unsere Wintergäste eingefunden, die Rabenkrähen, die am Abendhimmel ihre Kreise ziehen.

Montag, 14. Dezember 2009

Winter-Impressionen

Einige winterliche Impressionen aus Nürnberg und aus der Südwestpfalz ...



Raben im Baum vor unserem Wohnzimmerfenster in Nürnberg



Ein Wintermorgen im Garten in der Südwestpfalz



Im Morgengrauen



Die Terrasse ist winterfest gemacht. Der Tisch in Folie eingepackt. Mit Steinen gegen den Sturm beschwert, der winters über die Höhen der Hackmesserseite pfeift.

Im folgenden Film Spuren im Schnee. Von Mäusen, einer Katze und auch von "unserem" Marder.


Zum Thema Marder im Garten hier mehr:

http://borderline-press.blogspot.com/search/label/Marder