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Sonntag, 9. Mai 2010

Notizen aus dem Bauerngarten - Saisonbeginn

Es geht immer mehr "nauswärts", wie es der Franke ausdrückt. Will sagen, es geht immer weiter hinein in die Gartensaison.



Vögel in unserem Garten - Durch artenreiche Anpflanzungen werden Insekten angelockt und es steht auch für Samenfresser ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung.

Und nun hat neben der Naturbeobachtung in unserem artenreichen Paradies auch die "richtige" Arbeit wieder begonnen.

Man freut sich an den Frühblühern, wie dem faszinierenden Tränenden Herz, beobachtet die Bachstelze am Vogelbad, nimmt erste Anpflanzungen und Umpflanzungen vor. Es ist sicher: der Garten wird wieder Gestalt annehmen.



Das Equipment, die Fotoausrüstung, für die Saison wurde in seiner Zusammenstellung nun doch nochmal angepasst (siehe Bild unten).

Das 400-er Novoflex wurde für die Sommersaison nun doch wieder weggepackt.

Denn auch die Gartenarbeit selbst (siehe folgendes Foto) soll abgelichtet werden. Und da ist das 80-200 mm Zoom doch opportun. Das wurde nun anstatt der zweiten langen Tüte in die Barbour-Tasche gepackt. Und so fand auch das Micro-Nikkor mit den Zwischenringen noch seinen Platz.

Auch für Reportagen aus der Region Südwestpfalz, Elsaß und Lothringen für unsere "Drehscheibe Südwestpfalz" (unten: "Ecole Maternelle Franco-Allemande" in Liederschiedt, der deutsch-französische Kindergarten) bin ich so universell gewappnet.


Ähnliches / Links:

- Unsere Gartentipps
- Unsere Garten-Angebote
- Themenangebot Haus & Garten
- Country Living
- Our Country Garden
- Rund um den Bauerngarten

===> Bildmaterial auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx)



Mittwoch, 28. April 2010

Nahaufnahmen mit langen Brennweiten

Vor kurzem hatte ich in einem Artikel erläutert, daß und warum ich die Zusammenstellung meiner Naturfotoausrüstung verändert habe.

Im Wesentlichen habe ich mein Equipment auf die beiden Telebrennweiten Tamron 2,8/300 mm und Novoflex 5,6/400 mm reduziert.

Im Prinzip aus dem einfachen Grund, Gepäck zu reduzieren. Und alles - wie bei meiner Reise-Ausrüstung - in meiner Segeltuch-Tasche von Barbour unterzubringen.

Nicht nur die lichtstarken Brennweiten 85 mm und 180 mm lasse ich bei der Naturfotografie jetzt zuhause, auch mein 55 mm Micro-Nikkor ist - erstmal - den "Sparmaßnahmen" zum Opfer gefallen.

Lassen sich so nun dennoch Nahaufnahmen realisieren?

Klare Antwort: ja!

Kleiner Trick dabei: Ein Telekonverter (Tamron SP-140) und ein Zwischenring (Nikon PK-11) sind mit im Gepäck.

Der Tamron-Konverter ist permanent an meinem 300-er montiert. Ergibt (bezogen auf das KB-Format 24x36) mit meiner Nikon D2H eine effektive Brennweite von 630 mm. Bei einer Naheinstellgrenze von rund zwei Metern.

Setze ich den Zwischenring (üblicherweise am Novoflex angeflanscht) noch dazu, dann bin ich (mit 630 mm Brennweite!) bei gut etwas unter einem Meter Aufnahmeabstand angelangt.

Und das reicht nicht nur für das faszinierende Tränende Herz (Dicentra spectabilis) mit seinen geradezu winzig kleinen Blüten, sondern auch für die Biene auf dem Löwenzahn (Bild ganz oben). Jedes Pollenkorn ist zu sehen (auf das Bild klicken für eine vergrößerte Ansicht).

Samstag, 9. Januar 2010

Ausrüstungs-Tipp für die Reisefotografie

Der Reisefotograf muß zum einen beweglich sein und zum andern mit seiner Ausrüstung für alle möglichen Situationen gewappnet sein. Und leicht zu transportieren sollte das Ganze sein.

Das ist so was wie die Quadratur des Kreises. Beweglich bleiben, das notwendige Equipment dabei haben und gleichzeitig nicht sofort als Fotograf erkannt werden, der teure Kameras und Objektive dabei hat. Langfingern möglichst keine Chance geben.

Aber das ist machbar.

Im Bild unten sieht man meine persönliche Reise-Ausrüstung, die sich gut bewährt hat.

Ja, da ist ein analoges Kameragehäuse dabei. Das hat gute Gründe. Denn, anstatt die Megapixel-Hype mitzumachen und in immer teurere Kameras zu investieren, legt man sich besser einen guten Filmscanner zu.

Denn der Reisefotograf steht selten unter Zeitdruck.

Das heißt, er kann sich Zeit nehmen und nach wie vor auf Dia- oder Negativfilm arbeiten (ich selbst bevorzuge Negativ, da dieser Filmtyp bessere Scaneigenschaften hat als das Dia; die weichere Gradation ist ein Punkt dabei, der wesentlich höhere Tonwertumfang ein anderer - denn Kodachrome gibt es ja leider ncht mehr). Und mit einem halbwegs guten Scanner lassen sich hervorragende Bilddateien erzeugen.

Objektivmäßig sollte man darauf achten, sich nicht mit Menge zu belasten. Mit meinen beiden lichtstarken Zooms und einem "normalen" Dreihunderter bin ich auf alles vorbereitet. Klar, daß ich auf Reisen nicht mein 2,8/300 mm von Tamron mitschleppe. Das ist dazu einfach zu groß und zu schwer. Das Nikkor 4,5/300 mm tut da auch seine Dienste.

Und verstaut wird das Ganze im Regelfall in einer gewachsten Segeltuch-Anglertasche von Barbour. Die sieht nicht auf den ersten Blick aus wie eine Fototasche und die überall lauernden Langfinger werden deshalb nicht so angelockt.

Und auch die Weste von Barbour hat sich in all den Jahren hervorragend bewährt. In ihr kann vom Paß bis zum Portemonnaie, vom Notizblock (ein Reisefotograf sollte sich tunlichst notieren, wo er grade was fotografiert hat, zuhause mühsam wieder auf der Landkarte rumsuchen bringt's nicht) bis zum Autoschlüssel und den Reservefilmen und Reservechips alles gut platziert werden.



So ist man mobil, schleppt sich nicht mit Ausrüstung tot und ist dennoch auf alles und jedes gut vorbereitet.

So macht Reisefotografie einfach Spaß.

Der Film zum Artikel ...



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