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Donnerstag, 4. September 2014

Im Hanauer Land

Freitag, 3. Januar 2014

Brandkatastrophe in der Altstadt von Riquewihr


Brandkatastrophe in Riquewihr

Dienstag, 17. Dezember 2013

Weihnachtsmärkte: Wissembourg (Elsaß) und Pirmasens (Südwestpfalz)


Auf unserem Weg zum Weihnachtsmarkt in Weißenburg (Wissembourg) fuhren wir über den Sankt-Germanshof bei Bobenthal im Wasgau.

Dort finden wir die Gedenkstätte an die Anfänge der Einheit Europas in den frühen Fünfzigern als deutsche und französische Studenten die Grenzstationen besetzten und die Schlagbäume niederrissen.


Der Grundstein der Einheit Europas - Der Sankt-Germanshof im Pfälzerwald by Franz Roth

Der Weihnachtsmarkt in Wissembourg ist bei der Kirche Saints-Pierre-et-Paul, nach dem Straßburger Münster die zweitgrößte gotische Hallenkirche des Elsaß.


Marche de Noel - Wissembourg - Alsace by Franz Roth

Sehr schön die Aktion, durch den Kauf eines Holzscheites für einen Euro einem Kind einen Tag lang das Essen und die Schule zu bezahlen.


Der Belznickelmarkt in Pirmasens by Franz Roth

Der Belznickelmarkt vor dem Alten Rathaus in Pirmasens gehört zu den kleineren Weihnachtsmärkten.

Wir waren bei unserem Besuch unangenehm berührt davon, dass irgendwelche "Scherzkekse" die Figuren der Weihnachtskrippe mit leeren Zigarettenschachteln und Pappbechern verunziert hatten. Das zeugt nicht gerade von einem hohen Maß an Sensibilität und/oder Bildung. Das ist einfach nur dumm. Und es wäre ganz gut, wenn die Verantwortlichen dort eben ab und an mal einen Blick hinwerfen würden.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Fränkische und Elsässer Leckereien

Zu den absoluten Spezialitäten Frankens gehört das Schäufele. Es stammt aus der Schweineschulter. Es wird komplett mit dem Knochen und der Fettschwarte zubereitet. Das Fleisch wird kräftig gewürzt und im Ofen langsam gegart damit es innen butterweich und außen schön knusprig wird, Ist das Schäufele fertig, dann sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen. Richtig zubereitet wird die Schwarte knackig knusprig und ist für den fränkischen Feinschmecker das berühmte i-Tüpfelchen. Dazu gibt es eine dunkle Bratensoße und als Beilage einen oder zwei Kartoffelklöße und Sauerkraut.

Nebenbei bemerkt ist Schweinefleisch weit gesünder als sein Ruf. Denn es ist der beste Thiaminspender (Vitamin B1) und damit wichtig für den menschlichen Stoffwechsel und die Steuerung der Nerven- und Muskeltätigkeit.

Der Schlacht-Teller in einem Dorfgasthaus im Taubertal ist auch nicht als kalorienarm zu bezeichnen. Es ist eine Schlemmermahlzeit mit Bratwurst, Blut- und Leberwurst, gesottenem Fleisch (Wellfleisch), Sauerkraut und Petersilien-Kartoffeln. Dazu ein kräftiges dunkles Weißbier von heimischer Brauerei und auch hier ist der Gourmet (und Gourmand) im Siebten Himmel.

Und als es das unsägliche absolute Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie noch nicht gegeben hat, da war auch die bayerische Wirtshaus-Kultur und Wirtshaus-Tradition noch in Ordnung. Denn der Tabak gehört zum echten bayerischen Wirtshaus wie das Bier.

Mehr beim VEBK (Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur).

Das etwas andere Weihnachtsessen

Es muß nicht immer Gans oder Pute sein. Warum nicht mal ein Elsässer Baeckeoffe?

Baeckeoffe ist eine Elsässer Spezialität und besteht aus verschiedenen Sorten marinierten Fleisches und Gemüse. Der Name entstand folgendermaßen: früher brachten die Hausfrauen ihre Steinguttöpfe zum Bäcker, der sie in seinen noch heißen Ofen stellte, wo die Gerichte dann bis zur Mittagszeit garten.

Mariniert wird selbstverständlich mit einem ausgezeichneten Elsässer Riesling. Das Fleisch wird in der Marinade eine Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag in die Form gegeben. Das komplette Rezept gibt es hier.

Freitag, 2. Dezember 2011

Töpferdörfer im Elsaß

Betschdorf ist ein traditionelles Töpferdorf im Nordelsaß zwischen Strasbourg, Haguenau und Landau in der Pfalz.



Die Betschdorfer Keramik hat ihren Ursprung vom Mittelrhein: anfangs des 18. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Töpfer aus dem Koblenzer Raum hier an, die in ihrer Heimat keine Arbeit mehr finden konnten.

Wer mehr über die Betschdorfer Keramik erfahren will, der sollte die Töpfereien aufsuchen und gerne Fragen stellen. Besonders in der Töpferei Schmitter-Burger in der Rue des Potiers (der Töpferstraße) erteilt man gerne Auskünfte. Gleichfalls in Betschdorf befindet sich auch das Musée de la Poterie (2, rue de Kuhlendorf, in der Ortsmitte nahe der Apotheke), das über elsässisches Steinzeug informiert. Bodenfunde aus dem 16. Jahrhundert, vor allem aber die Produktion seit dem 18. Jahrhundert zeigen, wie sich die Formen und das kobaltblaue gemalte und geritzte Dekor der salzlasierten grauen Steinzeugware entwickelt haben. Geöffnet ist das Museum in den Monaten Mai, Juni und September täglich außer Montag, im Juli und August täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.

Mit dem Auto (nicht nur mit einem schnellen Honda Integra Type R) sind es von Betschdorf aus rund 20 Minuten bis Soufflenheim, dem zweiten Töpferdorf.

In Soufflenheim hat sich seit dem späten Mittelalter kontinuierlich die Tradition der sogenannten Hafner-Keramik erhalten und auch weiter fortentwickelt. Das ist ein Keramik-Typ, der bei niedriger Temperatur gebrannt wird und seinen besonderen Charakter durch eine bunte dekorative Bemalung erhält.

Wir besitzen aus Soufflenheim eine Form für Baeckeoffe, ein typisches Elsässer Gericht.

Baeckeoffe gibt es heute auch in jedem elsässischen Restaurant, aber wer eine Soufflenheimer Terrine sein eigen nennt, der kann es „a la maison“ auch zuhause selbst zubereiten.

Hier ein Rezept für acht Personen:

Zutaten:

500 Gramm Schweineschulter, 500 Gramm Hammelschulter, 500 Gramm Rinderbrust ohne Knochen, 2 Kilogramm Kartoffeln, 3 Karotten, 1 Stange Lauch, 250 Gramm Zwiebeln, 2 große Knoblauchzehen, einen halben Liter herben elsässischen Wein (z.B. Riesling), Petersilie, Thymian, 1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer.

Zubereitung:

Das Fleisch wie für Gulasch schneiden, 24 Stunden im Wein, mit den Gewürzen, Zwiebeln und Knoblauch beizen. In die Terrine jeweils eine Lage Kartoffeln, Karotten und Lauch, dann das Fleisch geben. Diese Reihenfolge wiederholen, bis die Terrine gefüllt ist.

Daüber gehackte Zwiebeln und Petersilie und ganz zum Schluss die Beize vom Fleisch darüber gießen. Die Terrine für zwei bis zweieinhalb Stunden in die Backröhre.

Die Terrine kommt anschließend direkt vom Ofen auf den Tisch.


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Colmar, Riquewihr und die Vogesen im Spätherbst

Der Isenheimer Altar des Mathias Grünewald im Musée Unterlinden zählt zweifelsohne zu den größten Attraktionen, die Colmar (Department Haut-Rhin) zu bieten hat.

Die Darstellung der Leiden Christi sind realistisch, drastisch und brutal. Brutaler ist auch Mel Gibsons Film nicht. Die Künstler des Mittelalters auferlegten sich hier keine Zensur.

Gleichwohl ist Colmar im Herbst auch typisch elsässische Idylle. Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, Läden und Geschäften lädt zum Flanieren ein.



Unweit Colmar ist das pittoreske Städtchen Riquewihr (zu deutsch Reichenweiher), das allemal eine Stippvisite ins Oberelsaß lohnt.

Gerne wird Riquewihr auch als das Elsässer Rothenburg bezeichnet.



Riquewihr bietet, typisch für das Elsaß, in gemütlichen Restaurants ausgesuchte regionale Gaumenfreuden.

Kellner in einem elsässischen Spezialitätenrestaurant in Riquewihr (Reichenweiher) serviert einen Baeckeoffe. Baeckeoffe ist eine elsässer Spezialität und besteht aus verschiedenen Sorten marinierten Fleisches und Gemüse. Der Name entstand folgendermaßen: früher brachten die Hausfrauen ihre Steinguttöpfe zum Bäcker, der sie in seinen noch heißen Ofen stellte, wo die Gerichte dann bis zur Mittagszeit garten.

Ein herbstlicher Foto-Streifzug durchs Elsaß:



Einen Abstecher sollte man auch nach Kaysersberg machen, den Geburtsort von Albert Schweizer.

Auch ein "Must-See" sind die Schauplätze der blutigen Kapitel der deutsch-französischen Geschichte. Hoch in den Vogesen.

Und nach den bedrückenden Erlebnissen der Soldatenfriedhöfe und der Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs sollte man auf der Route des Crêtes die Landschaft auf sich wirken lassen.


Unser Elsaß-Flyer und unsere Elsaß-Reportagen (Bild + Text, Beispiele) stoßen vielleicht auch auf Ihr Interesse.


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Samstag, 23. Juli 2011

Mystische Orte: Der Zwölfapostelstein - Le Pierre des Douze Apôtres

Im letzten Artikel ging es bereits um den Zwölfapostelstein beim lothringischen Goetzenbruck, diesen mystischen alten Menhir, die Landmarke, die die Grenze zwischen dem Elsaß und Lothringen markiert.

In einer weiteren Version des Filmes wollte ich dem Geheimnisvollen, das diesen christianisierten Menhir umgibt, auch mit filmischen Mitteln noch etwas mehr Ausdruck verleihen und habe dazu noch etwas tiefer in meine Trickkiste (siehe auch hier) gegriffen.



Zum Vergleich hier mein anderer "alter" Film, der mehr dokumentarischen Charakter hat.



Vom rein Dokumentarischen aber, vom Reporter, vom Feature ...



... bin ich zwar nicht abgekommen, suche jedoch in meinen Motiven nun auch mehr das Emotionale, versuche, auch persönliche Empfindungen visuell zum Ausdruck zu bringen.

Ähnliches / Links:

- Mein YouTube-Kanal
- Geheimnisvolle Steine

Montag, 18. Juli 2011

Unterwegs im deutsch-französischen Grenzraum

Les Douze Apôtres - mystischer Menhir

Der Zwölfapostelstein bei Goetzenbruck (Region Lorraine, Department Moselle, 57), ein christianisierter Menhir, markiert seit altersher die Grenze zwischen dem Elsaß und Lothringen. Viele Sagen und Legenden ranken sich um die alte Grenzmarke.



Woerth, Musée 1870

Beim kleinen elsässischen Städtchen Woerth (Department Bas-Rhin, 67) fand 1870 die erste Schlacht des deutsch-französischen Krieges statt. An dieses historische Ereignis erinnert das Musée 1870 im Schloß der Stadt.





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Weitere Infos:

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Sonntag, 26. September 2010

Herbstimpressionen

Ein Herbsttag bei Neuhaus an der Pegnitz in der Fränkischen Schweiz. Es ist einer der wenigen sonnigen Tage in diesem frühen Herbst. Wir wurden da nicht gerade verwöhnt.

Auch nicht in Bayern, dem "gelobten Land" unter weiß-blauem Himmel und Wittelsbacher Rauten.

Wie anders war da der September 2006 in der Provence gewesen. Das Foto unten bei Menerbes im Luberon entstand am 22. September.

Wir waren auch bei Kälte und Regen in Deutschland losgefahren. Je weiter wir aber in den Süden kamen, desto mehr kletterten die Temperaturen nach oben.

Bei 30 Grad Celsius war man froh, in Uzes in der Altstadt im Schatten von Bäumen sitzen zu können.

Und selbst den Pool unseres Hotels in Beaucaire hätte man gut und gerne nutzen können. Doch anbetrachts der Kälte in Deutschland hatten wir keine Badesachen mitgenommen.

Herbst in Franken

Ochsenfurt in Unterfranken im Landkreis Würzburg. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt sind eine schmucke Visitenkarte des Städtchens.

Königsberg in Bayern, das Geburtshaus des Gelehrten Regiomontanus. Und im Bild unten der Residenzgarten der Bamberger Fürstbischöfe von Schönborn. Barocker Prunk und große Gartenkunst.


Herbst im Elsaß

Wissembourg (Weißenburg)

Colmar, Maison Pfister

Kaysersberg, oben Elsässer Keramik, im Bild unten das Geburtshaus von Albert Schweitzer.


Herbst in der Bretagne und der Normandie

Port-en-Bessin, Normandie, es ist Ebbe, Gelegenheit für einen Strandspaziergang.

Herbst in der Pfalz


Herbst im "Hohen Norden"

Krummhörn, Ostfriesland, bei Emden, Windenergiepark

Der Hafen von Harlesiel, Ostfriesland. Auch ohne Yachtbesitzer zu sein kann man sich hier eine herbstlich steife Brise um die Nase wehen lassen.

Mehr Herbstimpressionen ....

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