Montag, 7. Februar 2011

Der Tod eines Naturdenkmals: die Bavariabuche im Naturpark Altmühltal

Die Bavariabuche bei Pondorf zählt zu den uralten Baum-Patriarchen, von denen es im näheren und weiteren Umkreis um Nürnberg einige gibt.

Dieser vielleicht 900 Jahre alte Baum stirbt, denn er ist unrettbar geschädigt. Der Lauf der Jahrhunderte, Wind und Wetter, aber auch Schädlinge und Krankheiten haben ihm zugesetzt.



Das Projekt Baumpatenschaften für die "Kinder" der Bavariabuche wurde jüngst abgeschlossen.

Zwischen den Fotos und dem Film liegen nun etwa zwei Jahre (die Fotos entstanden im Sommer 2009) und man erkennt deutlich das Sterben des Baumes. Im rechten Teil sind weitere große Teile bereits zusammengebrochen.

Trotz alledem sieht man im Film, daß die Buche in ihrem linken Teil bereits zum Austrieb von Blättern ansetzt. Gleichwohl dem Untergang geweiht besitzt der Baum offensichtlich noch immer eine enorme Lebenskraft.

Erneut bewährt hat sich beim Dreh über die Bavariabuche die Sony HVR-HD1000E. Diese Kamera besitzt nach meinem persönlichen Empfinden alle Vorzüge für das mobile Arbeiten mit der Handkamera.



Mehr aus dem Altmühltal ...

Eine andere Art von Naturwundern gibt es auch im Naturpark Altmühltal: die sogenannten Steinernen Rinnen.

Und für unsere Garten-Dekoration ist der Jura im Landkreis Eichstätt ein wahrer Hort.



Donnerstag, 27. Januar 2011

Im Wechsel der Jahreszeiten



Um an den letzten Artikel anzuknüpfen ein Film über den Winter und den winterlichen Garten. Eis und Schnee haben alles fest im Griff. Das paßt auch gut zur aktuellen Wetterlage, denn es hat wieder geschneit, es ist wieder kälter geworden und Ende Januar ist der Winter wieder zurückgekehrt.

Doch freuen wir uns auf den sicher kommenden Frühling.





Und den dann folgenden Sommer.



Bevor in einem bunten Feuerwerk der Farben der Herbst uns wieder die kalte dunkle Jahreszeit ankündigt.



Das Gartenjahr, auch ein symbolhafter Zyklus des Lebenslaufes.

Samstag, 8. Januar 2011

Eine Woche im Januar in der Südwestpfalz

Am 21. November waren wir letztmals in unserem Zweit-Domizil in der Südwestpfalz gewesen. Damals hatten wir alles winterfest gemacht. Und als wir nun am 2. Januar wieder hinkamen, da hatte der Winter unser Dorf fest im Griff.

Die Auffahrt zum Haus war so tief verschneit und dieser Schnee so hart verharscht und vereist, daß kein Hochkommen war. Unser Winterdienst hatte bestimmt gedacht, wir kämen in diesem Winter nicht so früh und deswegen nur den Bürgersteig geräumt.

Nun denn, so musste der Chef höchstpersönlich am Montag kommen und das nachholen.



Für einen Profi wie den Gärtnermeister Albert Dachs aus Pirmasens auch kein größeres Problem. Ich habe zwar auch einen Schneeschieber, aber wozu soll ich den in die Hand nehmen, wenn ich für eine Dienstleistung bezahle? Und Sonntagabend hatte ich ja eine Autolänge schon geschaufelt.

Winterliche Impressionen

Hier auf dem Dorf und in unserem Garten zeigte sich in dieser Woche der Winter von seinen richtig schönen Seiten. Der Blick von unserer Eßdiele (Bild oben) nach draußen war einfach dazu angetan, wie man so schön sagt, die Seele baumeln zu lassen.

Tierische Gäste



Die Spuren im Schnee verraten es: unser Garten ist auch im Winter belebt und gut besucht.

Am bemerkenswertesten heuer war das Reh auf unserer Terrasse. Das war eine Premiere. Der Marder war schon oft genug da, die Mäuse ohnehin, aber ein Stück Rotwild auf der Suche nach Futter hatte bislang noch nicht zum Sprung über unseren Gartenzaun angesetzt.

Und auch unsere gefiederten Freunde fühlen sich offensichtlich auch im Winter wohl. Grünfinken, Meisen, Stieglitze sind in großer Zahl da, auch Grünspecht, Buntspecht und Eichelhäher.

Unsere Methode, Verblühtes, Früchte und Samenstände nicht zu beschneiden, sorgen anscheinend für ausreichend Nahrung auch in der kalten Jahreszeit.

Ein Garten für Väterchen Frost

Minusgrade im zweistelligen Bereich überzogen nächtens Pflanzen und Gesträuch mit filigranem Schmuck: Rauhreif.

Im Bild oben der Tatarische Hartriegel vor unserem Küchenfenster. Im folgenden Bild verblühte Sonnenhüte in einem unserer Staudenbeete.

Am frühen Morgen. Alles ist wie verzaubert. Im Licht der aufghenden Sonne ist der Reif besonders faszinierend.

Und solche Anblicke und Ausblicke trugen ganz maßgeblich mit dazu bei, daß wir einige erholsame Tage genießen konnten.

Und dann kam der Wetterumschwung. Am 5. Januar war noch alles tief verschneit. Es war ein wunderbarer kalter und sonniger Wintertag. Aber in der Nacht begann es bei steigenden Temperaturen zu regnen.

Und so sah es dann einen Tag später am Dreikönigstag am späten Nachmittag aus. Das Tauwetter hatte ganze Arbeit geleistet: der Garten war schneefrei!

Sonntag, 28. November 2010

Frohe Weihnachten

Mit dem Artikel über die Eröffnung "unseres" Nürnberger Christkindlesmarktes verabschieden wir uns für dieses Jahr auf diesem Blog von unseren treuen Lesern und wünschen eine friedvolle und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

After the article about the opening of the Nuremberg Christkindles-Market we say "Goodbye" for this year on this blog. We wish all our readers a Merry Christmas and a Happy New Year.

Wir selbst werden nun auch ein recht ereignisreiches Jahr langsam ausklingen lassen. Um uns dann mit neuer Kraft nach dem Jahreswechsel wieder um interessante Themen für Sie zu bemühen.

Wie schon mit unseren letzjährigen Weihnachtsgrüßen geschehen, Ihnen noch den einen oder anderen Tipp für einen erholsamen Winterurlaub.

Vielleicht im Bayerischen Wald. Einer Region voller Natur und Kultur. Und gerade im Winter und über die Weihnachtszeit gut geeignet, ein paar Tage "die Seele baumeln zu lassen". Das Leitmotto der Region "Erfrischend natürlich" kommt nicht von ungefähr.

HeiligenblutEin Trip in Bayerns Osten, in den Bayerischen Wald, diese faszinierende, an Böhmen grenzende Waldregion. Eine Region voller ursprünglicher Natur und alten Brauchtums. Der Bayerische Wald ist zu allen Jahreszeiten einen Besuch wert. Und im Winter ganz besonders. Denn dann locken nicht nur uralte Dorf-Ensembles zum Besuch und zur Besichtigung, sondern auch die begeisterten Wintersportler kommen dann auf ihre Kosten. Und wer auf der Suche nach Wellness ist und kulinarischen Genüssen, auch für den hat der Bayerische Wald einiges zu bieten.

Kloster Metten, ein besonderer Ausflugs-Tipp

Die Benediktinerabtei St. Michael in Metten ist ein Kloster in der Diözese Regensburg. Sie liegt zwischen den Ausläufern des Bayerischen Waldes und dem Donautal nahe Deggendorf. Das Kloster betreibt ein Gymnasium mit Internat sowie verschiedene Handwerksbetriebe. Die Bibliothek, die für Besichtigungen offen steht, enthält über 150.000 Bände aus den Bereichen Theologie, Philologie und Geschichte.

Beim Tourismus-Verband Ostbayern in Regensburg finden Sie sicher noch mehr interessante Informationen.

Und mit Bayern im Bild werden wir Ihnen dann auch im nächsten Jahr wieder unsere Ratgeber und Services für den Freistaat offerieren können. Ganz im Speziellen zur Oberpfalz und zum Bayerischen Jura.

Bis dahin nochmals: Alles Gute, Frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes Jahr 2011.