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Mittwoch, 8. Februar 2012

Baum-Patriarchen in Bayern

Im Winter steht sie kahl auf den Höhen des Frankenjura bei Kasberg, die Kunigundenlinde, der Sage nach 1.000 Jahre alt. Doch in der warmen Jahreszeit und im Scmuck ihres grünen Blattwerks präsentiert sie sich eindrucksvoll dem Betrachter.

Infos bei Wikipedia.


Die Tanzlinde von Effeltrich

Gleichfalls in der Fränkischen Schweiz, im Trachtendorf Effeltrich, findet sich eine mit 800 Jahren gleichfalls uralte Linde.

Sehenswert in Effeltrich ist auch die der Linde gegenüber liegende Wehrkirche Sankt Georg und der alljährliche Georgi-Ritt zu Ostern.



Und natürlich gibt es dann auch in Effeltrich attraktiv geschmückte Osterbrunnen.



Infos: www.effeltrich.de


Dem Tod geweiht: Die Bavaria-Buche bei Pondorf

Keine Überlebenschance hat Deutschlands ehedem schönster Baum.



Wohl aber wird die Bavariabuche in ihren "Kindern" witerleben, den Setzlingen, die man um den sterbenden Baum-Patriarchen angepflanzt hat.

Sonntag, 29. Januar 2012

Ausflugs-Tipps für Winterfreunde

Der leidenschaftliche Winter-Fan, der packt ja jetzt seine Ski und macht sich auf den Weg in die Alpen. War dieses Wochenende anhand der Staus auf Bayerns Autobahnen deutlich merkbar. Für diejenigen, die ihre Nerven schonen und es etwas geruhsamer angehen wollen haben wir die alternativen Ausflugs-Tipps. Einer davon auch durchaus für Wintersportler geeignet.

Winter im Fichtelgebirge

Der Ochsenkopf ist das einzige mit Sesselliften ausgestattete Skigebiet in Franken. Das Gebiet besteht aus zwei Abfahrten, der Nord- und der Südabfahrt. Die Talstation der Nordabfahrt befindet sich am Ortsrand von Bischofsgrün, die der Südabfahrt in Fleckl bei Warmensteinach. Die beiden Abfahrten des Skigebiets sind ebenfalls mit Abstand die längsten Frankens. Einziges Manko für sehr sportliche Fahrer sind längere flache Abschnitte, vor allem in der Südabfahrt. Für Anfänger und Kinder ist das Skigebiet aber gerade deshalb ideal!

Und wer ohne Pisten-Trubel auskommt, der findet am Fichtelsee sein Revier für ausgedehnte Spaziergänge und den Genuß verschneiter Winterlandschaften vor.

Sich aber, wie die Verursacher dieser Spuren, aufs Eis zu wagen, davon raten wir dringend ab. Denn die Warnschilder sind nicht umsonst allenthalben aufgestellt.


Künstlerkolonie Kallmünz

Ein weiteres beliebtes Ziel für einen Tages-Ausflug ist uns Kallmünz in der Oberpfalz (Landkreis Regensburg) am Zusammenfluß von Naab und Vils.

Die winterlich zugefrorene Naab und das pittoreske Städtchen bieten eine Vielzahl interessanter Fotomotive.

Winter in Kallmünz, Landkreis Regensburg, Oberpfalz, Bayern, die zugefrorene Naab mit Blick auf die alte Brücke und die Altstadt.

Kallmünz ist übrigens noch heute eine Künstlerkolonie, eine Rolle, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begründet worden ist. Hier in der Stadt am Zusammenfluss von Naab und Vils verlobte sich übrigens Wassily Kandinsky mit seiner Malerkollegin Gabriele Münter.


Sanspareil - Ohnegleichen

Sanspareil im oberfränkischen Wonnsees (Landkreis Bayreuth) ist Europas schönster sentimentaler Landschaftspark und lohnt auch im Winter auf jeden Fall einen Besuch. Aber Vorsicht ist geboten! Denn die Wege und Treppen werden weder geräumt noch gestreut. Festes Schuhwerk ist also obligatorisch.

Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, im Jahre 1744. Als Architekten des Felsengartens gelten Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: "C'est sans pareil!" (Dies ist ohnegleichen!).

Den Felsengarten Sanspareil charakterisierte Markgräfin Wilhelmine in einem Brief an ihren Bruder, Friedrich den Großen: "Die Natur selbst war die Baumeisterin". Und in der Tat bestimmen natürliche bizarre Felsformationen im Buchenhain von Sanspareil das Bild des ab 1744 angelegten Gartens. In der Markgrafenzeit wurden einzelne Felsen und Höhlen nach Schauplätzen des französischen Romans "Die Abenteuer des Telemach" benannt.

Samstag, 20. August 2011

Endlich wieder Sonne! Ein Cabrio-Ausflug

Dieser Samstag bot uns phantastisches Sommerwetter. Grund genug, endlich nach den Regenwochen mal wieder einen Ausflug im offenen Cabrio zu unternehmen. Und so waren wir unterwegs im Fränkischen Seenland und im Naturpark Altmühltal.



Am Ende des Films ein kleines Picknick beim Naturwunder Steinerne Rinne.

Die Steinerne Rinne bei dem kleinen Örtchen Rohrbach im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern) gehört zu den bemerkenswertesten Naturwundern der Fränkischen Alb. Hier baut sich ein Bach sozusagen seinen eigenen Damm.



Solche Steinernen Rinnen (von denen es einige im Naturpark Altmühltal gibt) entstehen, wenn das Wasser des Baches den Kalksandstein des Jura auslöst und in Verbindung mit dem Luftsauerstoff bei einer bestimmten Fließgeschwindigkeit des Wassers Tuff bildet. Diese Dämme wachsen pro Jahr ungefähr um einen Zentimeter.

Ein Vorläufer des Main-Donau-Kanals

Schon im frühen Mittelalter gab es einen ersten Versuch, Rhein und Donau zu verbinden.



Beim Treuchtlinger Ortsteil Graben findet sich mit dem Karlsgraben der erste Vorläufer des Main-Donau-Kanals. Denn hier an der Europäischen Talwasserscheide versuchte bereits Karl der Große zwischen Altmühl und Donau und dem Einzugsgebiet von Rezat und Rednitz einen schiffbaren Kanal zu bauen. Das Vorhaben mißlang, da schwere Regenfälle den Aushub immer wieder zurückspülten und den Kanal verschütteten. Im Film sieht man die übriggebliebenen Reste des ambitionierten Bauwerks.

Samstag, 14. Mai 2011

13. bis 15. Mai: Stunde der Gartenvögel - Aktion 2011 des LBV in Bayern

Vom 13. bis 15. Mai 2011 läuft die Aktion "Stunde der Gartenvögel" des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern.



Im Rahmen dieser Aktion kann man die Vögel im eigenen Garten zählen und damit einen Beitrag zur Bestandsermittlung leisten.



Weitere Infos auf der Website des Bayerischen LBV "Stunde der Gartenvögel".





Mittwoch, 9. März 2011

Deutschlands ältestes Chorgestühl



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.

More than 600 years old are the choir stalls of Seligenporten monastery. They are within the oldest of Southern Germany (probably the oldest of whole Germany).

This cultural monument is reachable over also 600 years old caved stairways.


Keywords/Stichworte:
Seligenporten, Oberpfalz, Bayern, Kloster, Pfarrkirche, Chor, Chorgestühl, Nonnenchor, gotisch, Gotik, 14. Jahrhundert, Mittelalter, mittelalterlich



Ähnliches / Links:

Mehr über die Oberpfalz auf diesem Blog und hier.

Mehr interessante und unterhaltsame Videos (nicht nur aus Bayern) auf meinem YouTube-Kanal.

Sonntag, 28. November 2010

Frohe Weihnachten

Mit dem Artikel über die Eröffnung "unseres" Nürnberger Christkindlesmarktes verabschieden wir uns für dieses Jahr auf diesem Blog von unseren treuen Lesern und wünschen eine friedvolle und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

After the article about the opening of the Nuremberg Christkindles-Market we say "Goodbye" for this year on this blog. We wish all our readers a Merry Christmas and a Happy New Year.

Wir selbst werden nun auch ein recht ereignisreiches Jahr langsam ausklingen lassen. Um uns dann mit neuer Kraft nach dem Jahreswechsel wieder um interessante Themen für Sie zu bemühen.

Wie schon mit unseren letzjährigen Weihnachtsgrüßen geschehen, Ihnen noch den einen oder anderen Tipp für einen erholsamen Winterurlaub.

Vielleicht im Bayerischen Wald. Einer Region voller Natur und Kultur. Und gerade im Winter und über die Weihnachtszeit gut geeignet, ein paar Tage "die Seele baumeln zu lassen". Das Leitmotto der Region "Erfrischend natürlich" kommt nicht von ungefähr.

HeiligenblutEin Trip in Bayerns Osten, in den Bayerischen Wald, diese faszinierende, an Böhmen grenzende Waldregion. Eine Region voller ursprünglicher Natur und alten Brauchtums. Der Bayerische Wald ist zu allen Jahreszeiten einen Besuch wert. Und im Winter ganz besonders. Denn dann locken nicht nur uralte Dorf-Ensembles zum Besuch und zur Besichtigung, sondern auch die begeisterten Wintersportler kommen dann auf ihre Kosten. Und wer auf der Suche nach Wellness ist und kulinarischen Genüssen, auch für den hat der Bayerische Wald einiges zu bieten.

Kloster Metten, ein besonderer Ausflugs-Tipp

Die Benediktinerabtei St. Michael in Metten ist ein Kloster in der Diözese Regensburg. Sie liegt zwischen den Ausläufern des Bayerischen Waldes und dem Donautal nahe Deggendorf. Das Kloster betreibt ein Gymnasium mit Internat sowie verschiedene Handwerksbetriebe. Die Bibliothek, die für Besichtigungen offen steht, enthält über 150.000 Bände aus den Bereichen Theologie, Philologie und Geschichte.

Beim Tourismus-Verband Ostbayern in Regensburg finden Sie sicher noch mehr interessante Informationen.

Und mit Bayern im Bild werden wir Ihnen dann auch im nächsten Jahr wieder unsere Ratgeber und Services für den Freistaat offerieren können. Ganz im Speziellen zur Oberpfalz und zum Bayerischen Jura.

Bis dahin nochmals: Alles Gute, Frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes Jahr 2011.

Montag, 25. Oktober 2010

Kastl in der Oberpfalz

Kastl ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, ca. 50 km östlich von Nürnberg und ca. 70 km nordwestlich von Regensburg. Der Markt Kastl liegt im östlichen Teil der Frankenalb an der Lauterach, einem Nebenfluss der Vils und in der Mitte zwischen Amberg und Neumarkt in der Oberpfalz, jeweils ziemlich genau 20 km entfernt. Seit 1958 befand sich in dem historischen Klostergebäude das Europäisch-Ungarische Gymnasium mit angeschlossenem Internat, das gegen Ende des Schuljahres 2005/2006 aufgelöst wurde. Zur Zeit wird für das Gebäude eine Nachfolgenutzung als Bildungseinrichtung gesucht. Direkt neben dem Klostergebäude befindet sich die 1962 gebaute Volksschule (Grund- und Hauptschule).

Unheimlicher Totenkult

Das Kloster Kastl ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Kastl in Bayern (unweit Neumarkt / Oberpfalz) in der Diözese Eichstätt und birgt ein unheimliches Grabmal. Während eines Aufenthaltes des Kaisers Ludwig des Bayern in Kastl erkrankte eines seiner mit ihm gereisten Kinder, die 3-jährige Anna. Am 29. Januar 1319 schließlich verstarb die Prinzessin, wurde aber nicht nach München überführt, sondern wurde mumienartig einbalsamiert und im Kloster bestattet. Im Jahr 1715 wurde die Leiche aus dem Hochgrab herausgenommen und in einem Eichenschrank aufbewahrt. Der als Mumie erhaltene Leichnam ruht heute in einem Schrein im Paradis, der Vorhalle der Klosterkirche und war bis vor kurzem zu besichtigen. Gleichfalls in der Vorhalle findet sich auch die Grabtumba von Seyfried Schweppermann, der für den Kaiser am 28. September 1322 die Schlacht von Mühldorf am Inn gegen Friedrich III. den Schönen entschied. Ihm zu Ehren finden in Kastl seit 1953 die Schweppermannspiele statt.

INFOS: www.schweppermannspiele.de

Stichworte:
Friedrich der Schöne/ Ludwig IV. der Bayer/ Haus Wittelsbach/ Ludwig der Bayer/ Kaiser/ Heiliges Römisches Reich/ Mittelalter/ Landkreis Neumarkt i.d.Opf.

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Sonntag, 26. September 2010

Herbstimpressionen

Ein Herbsttag bei Neuhaus an der Pegnitz in der Fränkischen Schweiz. Es ist einer der wenigen sonnigen Tage in diesem frühen Herbst. Wir wurden da nicht gerade verwöhnt.

Auch nicht in Bayern, dem "gelobten Land" unter weiß-blauem Himmel und Wittelsbacher Rauten.

Wie anders war da der September 2006 in der Provence gewesen. Das Foto unten bei Menerbes im Luberon entstand am 22. September.

Wir waren auch bei Kälte und Regen in Deutschland losgefahren. Je weiter wir aber in den Süden kamen, desto mehr kletterten die Temperaturen nach oben.

Bei 30 Grad Celsius war man froh, in Uzes in der Altstadt im Schatten von Bäumen sitzen zu können.

Und selbst den Pool unseres Hotels in Beaucaire hätte man gut und gerne nutzen können. Doch anbetrachts der Kälte in Deutschland hatten wir keine Badesachen mitgenommen.

Herbst in Franken

Ochsenfurt in Unterfranken im Landkreis Würzburg. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt sind eine schmucke Visitenkarte des Städtchens.

Königsberg in Bayern, das Geburtshaus des Gelehrten Regiomontanus. Und im Bild unten der Residenzgarten der Bamberger Fürstbischöfe von Schönborn. Barocker Prunk und große Gartenkunst.


Herbst im Elsaß

Wissembourg (Weißenburg)

Colmar, Maison Pfister

Kaysersberg, oben Elsässer Keramik, im Bild unten das Geburtshaus von Albert Schweitzer.


Herbst in der Bretagne und der Normandie

Port-en-Bessin, Normandie, es ist Ebbe, Gelegenheit für einen Strandspaziergang.

Herbst in der Pfalz


Herbst im "Hohen Norden"

Krummhörn, Ostfriesland, bei Emden, Windenergiepark

Der Hafen von Harlesiel, Ostfriesland. Auch ohne Yachtbesitzer zu sein kann man sich hier eine herbstlich steife Brise um die Nase wehen lassen.

Mehr Herbstimpressionen ....

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