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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Bayerns nördlichste Stadt


BAYERNS NÖRDLICHSTE STADT +++ Fladungen in der langen Rhön ist Bayerns nördlichste Stadt. Sie kam erst während der napoleonischen Ära zu Bayern. Und im Rhön-Museum findet man folgerichtig dann auch noch ein altes Grenzschild aus der damaligen Zeit. *** Foto: Franz Roth *** KEYWORDS: Bayern, Königreich Bayern, Rhoen, Rhön, Mittelgebirge, Franken, Unterfranken, Grenze, Grenzpfahl, Geschichte, historisch RUBRIK: HÄTTEN SIE'S GEWUSST?

Donnerstag, 28. Januar 2010

Riskant speisen? Mit dem Rücken an der Wand in Oberaudorf


Ein Wirtshaus der besonderen Art:
Weber an der Wand in Oberaudorf


Der tragische Felssturz in Stein an der Traun ist einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Weniger bekannt hingegen ist, daß in Bayern viele Häuser "mit dem Rücken an der Wand" stehen. Nicht nur im alpinen Raum, sondern auch im Jura, im Altmühltal zum Beispiel. Aber eben ganz besonders überall in den Alpen.

Unter eine Felswand bei Oberaudorf duckt sich ein Gebäude, der "Weber an der Wand". "Rührt sich der Fels a bissl, fällt er in die Suppenschüssel", dichtete Franz Xaver Gabelsberger, der Erfinder der Kurzschrift, über das Wirtshaus "Weber an der Wand", in dem seit Beginn des 19. Jahrhunderts gekrönte Häupter und unzählige Künstler verkehrten. Sie hatten die Traumlandschaft rund um Oberaudorf für ihre Malerei entdeckt und sorgten dafür, dass der Ort schnell bekannt wurde. Der Landschaftsmaler Dillis, Carl Spitzweg oder Wilhelm Leibl gehörten zu den berühmten Gästen. Noch in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts war dieses in seiner Bauweise einmalige Gasthaus weitum so beliebt, daß an manchem Sonntag zu Mittag ein ganzes Kalb von der Wirtin Köglmeier gebraten und in handfeste Portionen zerlegt nebst einigen zum Nachmittagskaffee gebackenen Torten kaum reichten, um alle Gäste zufriedenzustellen. Nach Jahren des Verfalls gibt es nun dort wieder ein uriges bayerisches Gasthaus. Das ist weithin berühmt für seinen Schweinebraten.

Einen Felssturz fürchtet das Wirtspaar im Übrigen nicht. Denn der Fels hinter und über dem Gasthaus ist Kalkstein. Der ist stabiler als der Fels in Stein an der Traun.

Kontakt:
83080 Oberaudorf, Seestrasse 4,
Tel.: 08033-302733, Fax 08033 3809,
www.weber-an-der-wand.com,
info@weber-an-der-wand.com,
www.weber-an-der-wand.de

Stichworte: Luegsteinsee kulturhistorisches Denkmal Höhlenhaus Unterinntal Südostoberbayern historisches Gasthaus Weberwand Luegsteinwand Alpen Inntal Inn Weber in der Wand Legenden Legende sagenhaft Sagen Sage

Noch ein Felshaus: In Kallmünz in der Oberpfalz

Im oberpfälzischen Kallmünz (Landkreis Regensburg) gibt es eine ganz besondere Sehenswürdigkeit zu bestaunen: das Haus im Fels. Das Haus im Fels ist ein auch heute noch (jedenfalls im Sommer!) von seinen Besitzern bewohntes zweistöckiges Wohnhaus aus dem Mittelalter. Es besitzt kein Dach. Diese Funktion übernimmt die mächtige Felswand, in die das Haus hineingebaut worden ist. Kallmünz ist übrigens noch heute eine Künstlerkolonie, eine Rolle, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begründet worden ist. Hier in der Stadt am Zusammenfluss von Naab und Vils verlobte sich übrigens Wassily Kandinsky mit seiner Malerkollegin Gabriele Münter.

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Mittwoch, 4. August 2010

Steine aus dem Altmühltal

Steine aus dem Altmühltal gehören zu unseren beliebten Materialien für unseren Garten. So waren wir auch jüngst wieder unterwegs, um die Abraumhalden der Eichstätter Jura-Marmor-Steinbrüche nach geeigneten Findlingen abzusuchen.



Ein wichtiger Hinweis für alle "Stein-Fans":
Steine sammeln ist - außer im Fossilien-Steinbruch des Landkreises Eichstätt - nur und lediglich im Abraum und Abfall (außerhalb des Bruchs) aktiver und in Betrieb befindlicher Steinbrüche möglich. Das Betreten der Steinbrüche und die Mitnahme von Steinen aus dem Bruch selbst ist nicht gestattet. Hinweisschilder machen darauf aufmerksam. Und aus diesem Grund sind für die Sammler außerhalb diese "Schuttberge" mit Abfallsteinen quasi "ausgelegt".

Eichstätt, Bischofssitz und Universitätsstadt

Sehenswert die barocke Altstadt mit dem Dom. Gerade im Sommer laden Cafés und Bistros mit ihren Biergärten zu einem beschaulichen Aufenthalt ein. Auch Altkanzler Gerhard Schröder, dessen Frau Doris in der Nähe (aus Tagmersheim) gebürtig ist, schätzt das Ambiente dieser Perle des Altmühltals.

Eichstätt, Dom, Mortuarium, Altmühltal, Bayern; der bedeutendste Raum der süddeutschen Spätgotik, der Eichstätter Dom ist Grabstätte des Heiligen Willibald - Geheimnisvoller Prachtbau: Der Baumeister des Mortuariums im Eichstätter Dom im Altmühltal wird nirgendwo genannt, doch er hinterließ zumindest sein Bild und die Initialen "h.p.". Daraus und aus der Tatsache, dass die zweischiffige Grablege zwischen 1480 und 1490 entstanden ist, wird vermutet, dass es sich um Hans Paur handelt, der diesen wohl wirkungsvollsten Raum der deutschen Spätgotik geschaffen hat.

Für Gartenfreunde von besonderem Interesse ist zweifelsohne der Klostergarten auf der Willibaldsburg, der alten Festung des Fürstbischofs hoch über Stadt und Altmühl.

Im Hessental bei Eichstätt findet sich mit dem Figurenfeld des Bildhauers Alois Wünsche-Mitterecker ein beeindruckendes Mahnmal gegen Krieg und Gewalt.

In der Nähe von Eichstätt:

Gungoldinger Wacholderheide | Altmühltal

Die "Gungoldinger Wacholderheide" ist mit ihren ca. 70 ha die größte in Bayern als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wacholderheide. Durch jahrhundertelange Nutzung wurde die vorgegebene standörtliche Vielfalt auf äußerst komplexe Weise abgewandelt. Dies spiegelt sich in einer artenreichen Flora und Fauna mit zahlreichen geschützten und gefährdeten Arten wider. Bei den Pflanzen sind es vor allem die seltenen Orchideenarten, wie z. B. Herbstdrehwurz und Brandknabenkraut, die erwähnt werden müssen. Auch kommen mit Deutschem Enzian, Fransen- und Kreuzenzian alle drei verschiedenen Enzianarten in diesem Gebiet vor. Viele weitere trockenheitsliebende Arten, die bayernweit schon als gefährdet eingestuft werden müssen, können in der Gungoldinger Wacholderheide noch in hohen Stückzahlen angetroffen werden. Dies sind u. a. die Silberdistel, die Küchenschelle und die Kugelblume. Auch die Tierwelt kann mit zahlreichen Besonderheiten aufwarten. Neben vielen seltenen Schmetterlingsarten bieten die Wacholderheiden geradezu ideale Bedingungen für eine artenreiche Heuschreckenfauna. Ursache hierfür sind die zahlreichen unterschiedlichen Kleinlebensräume, die in diesem Naturschutzgebiet eng verzahnt vorhanden sind. Blanker Fels und spärlich bewachsene Geröll- bzw. Rohbodenflächen wechseln sich ab mit kurzrasigen Bereichen oder Stellen, an denen die Vegetation dicht verfilzt ist.

Die Gungoldinger Wacholderheide ist ein von uns immer wieder angefahrenes Ziel. Der goße Parkplatz an der Kirche ist der beste Standort für einen umfassenden Blick auf diese grandiose Natur- und Kulturlandschaft.

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Mittwoch, 9. März 2011

Deutschlands ältestes Chorgestühl



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.

More than 600 years old are the choir stalls of Seligenporten monastery. They are within the oldest of Southern Germany (probably the oldest of whole Germany).

This cultural monument is reachable over also 600 years old caved stairways.


Keywords/Stichworte:
Seligenporten, Oberpfalz, Bayern, Kloster, Pfarrkirche, Chor, Chorgestühl, Nonnenchor, gotisch, Gotik, 14. Jahrhundert, Mittelalter, mittelalterlich



Ähnliches / Links:

Mehr über die Oberpfalz auf diesem Blog und hier.

Mehr interessante und unterhaltsame Videos (nicht nur aus Bayern) auf meinem YouTube-Kanal.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Frohe Weihnachten und guten Start!


Mit einem Bild des winterlich verschneiten Kallmünz in der Oberpfalz am Zusammenfluß von Naab und Vils verabschieden wir uns von den Reise-, Natur- und Gartenfreunden für dieses Jahr.

Winter in Kallmünz, Landkreis Regensburg, Oberpfalz, Bayern, die zugefrorene Naab mit Blick auf die alte Brücke und die Altstadt. Kallmünz ist übrigens noch heute eine Künstlerkolonie, eine Rolle, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begründet worden ist. Hier in der Stadt am Zusammenfluss von Naab und Vils verlobte sich übrigens Wassily Kandinsky mit seiner Malerkollegin Gabriele Münter.

Und noch ein winterlicher Ausflugs-Tipp: Sanspareil in der Fränkischen Schweiz.

Regierungsbezirk Oberfranken: Felsengarten Sanspareil – schönster Garten Deutschlands - Ortschaft in der Gemeinde Wonsees (Landkreis Kulmbach), die Bekanntheit wegen des gleichnamigen Felsengartens unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Burg Zwernitz genießt. Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohne Gleichen!). Im Garten findet sich eine große Anzahl von bizarren Felsgruppen, eine Grottenanlage, weiters Architekturelemente und Skulpturen. Als interessantestes Beispiel dafür dient das Felsentheater, das als römische Ruine erscheint. Das gesamte Ensemble sollte wie die Kulisse des Romans von Fenelon, „Die seltsamen Begebenheiten des Telemach“, wirken. Es war ein Pendant zu des Bruders (Friedrich II. von Preußen) Sanssouci.

Der leidenschaftliche Automobilist macht so eine Tour auch im Winter gerne mit dem Roadster. Keine Angst, heutige Verdecke sind dicht und auch Sportwagen verfügen über eine funktionierende Heizung. Man friert also nicht. Aber Winterreifen sind natürlich obligatorisch.


Und auch das winterliche Fichtelgebirge lohnt eine Roadster-Ausfahrt in den Schnee.

Etwa zum Fichtelsee. Und dort einen Spaziergang unternehmen in der klaren Luft des Winterwaldes.

Spuren im Schnee, auf der verschneiten Eisfläche des Fichtelsees
Fichtelgebirge, Oberfranken, Bayern, Deutschland


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Winter im Bayerischen Wald

Weihnachtlich geschmückte Kirche, Heiligenblut, Bayerischer Wald


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Samstag, 14. Mai 2011

13. bis 15. Mai: Stunde der Gartenvögel - Aktion 2011 des LBV in Bayern

Vom 13. bis 15. Mai 2011 läuft die Aktion "Stunde der Gartenvögel" des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern.



Im Rahmen dieser Aktion kann man die Vögel im eigenen Garten zählen und damit einen Beitrag zur Bestandsermittlung leisten.



Weitere Infos auf der Website des Bayerischen LBV "Stunde der Gartenvögel".





Montag, 25. Oktober 2010

Kastl in der Oberpfalz

Kastl ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, ca. 50 km östlich von Nürnberg und ca. 70 km nordwestlich von Regensburg. Der Markt Kastl liegt im östlichen Teil der Frankenalb an der Lauterach, einem Nebenfluss der Vils und in der Mitte zwischen Amberg und Neumarkt in der Oberpfalz, jeweils ziemlich genau 20 km entfernt. Seit 1958 befand sich in dem historischen Klostergebäude das Europäisch-Ungarische Gymnasium mit angeschlossenem Internat, das gegen Ende des Schuljahres 2005/2006 aufgelöst wurde. Zur Zeit wird für das Gebäude eine Nachfolgenutzung als Bildungseinrichtung gesucht. Direkt neben dem Klostergebäude befindet sich die 1962 gebaute Volksschule (Grund- und Hauptschule).

Unheimlicher Totenkult

Das Kloster Kastl ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Kastl in Bayern (unweit Neumarkt / Oberpfalz) in der Diözese Eichstätt und birgt ein unheimliches Grabmal. Während eines Aufenthaltes des Kaisers Ludwig des Bayern in Kastl erkrankte eines seiner mit ihm gereisten Kinder, die 3-jährige Anna. Am 29. Januar 1319 schließlich verstarb die Prinzessin, wurde aber nicht nach München überführt, sondern wurde mumienartig einbalsamiert und im Kloster bestattet. Im Jahr 1715 wurde die Leiche aus dem Hochgrab herausgenommen und in einem Eichenschrank aufbewahrt. Der als Mumie erhaltene Leichnam ruht heute in einem Schrein im Paradis, der Vorhalle der Klosterkirche und war bis vor kurzem zu besichtigen. Gleichfalls in der Vorhalle findet sich auch die Grabtumba von Seyfried Schweppermann, der für den Kaiser am 28. September 1322 die Schlacht von Mühldorf am Inn gegen Friedrich III. den Schönen entschied. Ihm zu Ehren finden in Kastl seit 1953 die Schweppermannspiele statt.

INFOS: www.schweppermannspiele.de

Stichworte:
Friedrich der Schöne/ Ludwig IV. der Bayer/ Haus Wittelsbach/ Ludwig der Bayer/ Kaiser/ Heiliges Römisches Reich/ Mittelalter/ Landkreis Neumarkt i.d.Opf.

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Weitere Infos:

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Sonntag, 26. September 2010

Herbstimpressionen

Ein Herbsttag bei Neuhaus an der Pegnitz in der Fränkischen Schweiz. Es ist einer der wenigen sonnigen Tage in diesem frühen Herbst. Wir wurden da nicht gerade verwöhnt.

Auch nicht in Bayern, dem "gelobten Land" unter weiß-blauem Himmel und Wittelsbacher Rauten.

Wie anders war da der September 2006 in der Provence gewesen. Das Foto unten bei Menerbes im Luberon entstand am 22. September.

Wir waren auch bei Kälte und Regen in Deutschland losgefahren. Je weiter wir aber in den Süden kamen, desto mehr kletterten die Temperaturen nach oben.

Bei 30 Grad Celsius war man froh, in Uzes in der Altstadt im Schatten von Bäumen sitzen zu können.

Und selbst den Pool unseres Hotels in Beaucaire hätte man gut und gerne nutzen können. Doch anbetrachts der Kälte in Deutschland hatten wir keine Badesachen mitgenommen.

Herbst in Franken

Ochsenfurt in Unterfranken im Landkreis Würzburg. Die Fachwerkhäuser in der Altstadt sind eine schmucke Visitenkarte des Städtchens.

Königsberg in Bayern, das Geburtshaus des Gelehrten Regiomontanus. Und im Bild unten der Residenzgarten der Bamberger Fürstbischöfe von Schönborn. Barocker Prunk und große Gartenkunst.


Herbst im Elsaß

Wissembourg (Weißenburg)

Colmar, Maison Pfister

Kaysersberg, oben Elsässer Keramik, im Bild unten das Geburtshaus von Albert Schweitzer.


Herbst in der Bretagne und der Normandie

Port-en-Bessin, Normandie, es ist Ebbe, Gelegenheit für einen Strandspaziergang.

Herbst in der Pfalz


Herbst im "Hohen Norden"

Krummhörn, Ostfriesland, bei Emden, Windenergiepark

Der Hafen von Harlesiel, Ostfriesland. Auch ohne Yachtbesitzer zu sein kann man sich hier eine herbstlich steife Brise um die Nase wehen lassen.

Mehr Herbstimpressionen ....

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Dienstag, 24. November 2009

Reiseziel Mittelfranken: Leutershausen, Heimat des ersten Motorfliegers der Welt

Jawoll, das waren nämlich nicht die Brüder Wright, die erstmals mit einem Motorflieger in die Lüfte gingen!

Das war ein Deutscher, ein Franke aus Leutershausen im oberen Altmühltal. Gustav Albin Weißkopf. Und er ist zwei Jahre vor den Wrights geflogen.


Denkmal für Gustav Albin Weißkopf

Denkmal Gustav Albin Weißkopf, Leutershausen, Mittelfranken, Bayern, Deutschland, Altmühltal.

Weißkopf (1874 - 1927) wanderte nach Amerika aus und wurde dort zu Gustave Whitehead. Am 14. August 1901 hat er bei Fairchield, Connecticut, mit einer von ihm selbst gebauten Maschine einen erfolgreichen Motorflug durchgeführt. Eine halbe Meile weit ist er geflogen. Das war zwei Jahre vor den Brüdern Wright, die in aller Welt als die ersten erfolgreichen Motorflieger gelten. Weil Weißhaupt sich nie als Amerikaner einbürgern ließ, wurde ihm von den Yankees die Ehre verweigert. Aber seine Heimatstadt hat dem Flieger nicht nur ein Denkmal errichtet, das seine Flugmaschine darstellt, sondern auch ein Museum gewidmet.

Keywords: Gustav Albin Weißkopf Flugpionier Verkehr fliegen Flugzeug Denkmal Altmühltal Leutershausen Flug Flugmaschine 20. Jahrhundert Technik Konstrukteur Motorflug Motorflieger Mittelfranken Franken Bayern Deutschland Flugmaschinen Pionier Ingenieurwesen Erfindungen



Infos:
http://www.leutershausen.de/

Sonntag, 8. August 2010

Hochwasser in Bayern

Hochwasser der Schwarzach bei Greding im Landkreis Roth im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken - 08. August 2010 -

08.08.2010
- Normalerweise ist die Schwarzach ein beschauliches kleines Flüßchen, aber die starken Regenfälle der letzten Zeit haben sie über die Ufer treten lassen. Wiesen und Äcker sind überflutet. Die Getreideernte der Landwirte, die erst unter der Hitze von bis zu 40 Grad Celsius und dann unter den Regenfällen gelitten hatte, kann als vernichtet gelten.


Was im Bild oben auf den ersten Blick wie ein idyllischer kleiner See aussieht, ist in Wahrheit für die Landwirte der Region eine Katastrophe. Es ist die über die Ufer getretene Schwarzach.

Unsere Fotos vom heutigen Tag in einem kleinen Clip:



Ich bitte um Nachsicht für den Rechtschreibfehler im Titel des Films. Ich weiß natürlich, daß sich Hochwasser mit zwei s schreibt, habe den Tippfehler aber leider erst gesehen, als der Film schon hochgeladen war und bereits Aufrufe hatte. Und da wollte ich ihn natürlich nicht mehr löschen und durch eine korrigierte Version ersetzen. Mea culpa.

Erst hatte das Getreide unter der Hitze gelitten, dann unter den starken Regenfällen und jetzt kommt das Hochwasser. Vieles ist einfach auf den Äckern verschimmelt.


Mehr Wetter:

- Kloster Weltenburg an der Donau
- Artikelsammlung Jahreszeiten & Wetter
- Wetterbilder auf CD
- Der Flyer zur CD
- Flyer Unwetter

Playlist "Wetter & Klima":



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